Landratsamt am Mittwoch, 26. Juni 2019, geschlossen.

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Blut und Geld: Landratsamts-Mitarbeiter spenden doppelt für den guten Zweck

Gleich doppelt spendenfreudig waren die Mitarbeitenden des Landratsamts Bodenseekreis: Bei einer amtsinternen Blutspendeaktion kamen 600 Euro zusammen, die sie kurzerhand ebenfalls gespendet haben, und zwar an den ambulanten Kinderhospizdienst AMALIE. Mit dem Geld soll dort ein Hüttenwochenende für trauernde Kinder und Jugendliche möglich gemacht werden. Die 37 Teilnehmer haben ein Familienmitglied verloren oder es ist lebensverkürzend erkrankt. Der Ausflug soll ihnen Gelegenheit zum Luftholen, Innehalten und sich gegenseitig Trösten geben. Barbara Weiland und Sybille Wölfle, Koordinatorinnen des Kinderhospizdienstes im Bodenseekreis, freuten sich sehr über die unerwartete Finanzspritze. Sie ließen es sich nicht nehmen, Anfang Juni persönlich im Landratsamt „Danke“ zu sagen.

Ende Februar hatte Brigitte Villing gemeinsam mit einem Team an Mitstreiterinnen und Mitstreitern in Eigeninitiative die Blutspendeaktion organisiert. Über 70 Bedienstete des Landratsamts waren dem Aufruf gefolgt, darunter 18 Erstspender. 61 Blutkonserven kamen dabei für den DRK-Blutspendedienst zusammen – außerhalb der Arbeitszeit, versteht sich. Weil das organisatorische Drumherum der Aktion komplett innerhalb des Landratsamts organisiert wurde, zahlte der Blutspendedienst eine Aufwandspauschale. Abzüglich einer kleinen Stärkung für die Spender konnte dieses Geld nun für einen guten Zweck weitergegeben werden.

Brigitte Villing und ihr Aktionsteam weiß genau, wie wichtig Blutspenden ist:  Sie sind allesamt freiwillige Ersthelfer, die bei einem Unfall in oder am Landratsamt sofort bereitstehen, um betroffenen Kunden oder Kollegen zu helfen.


Bildinfo: Von rechts: Barbara Weiland und Sybille Wölfle vom Kinderhospizdienst AMALIE bekommen im Landratsamt den symbolischen Scheck über 600 Euro überreicht. Brigitte Villing und ihre Mitstreiterinnen Barbara Vorrath, Renate Schawaller und Helga Schubert-Butschan sind stolz, dass sie doppelt helfen konnten.