Seit Dezember 2019 sind ausgehend von der Millionenstadt Wuhan in China gehäuft Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Als Ursache wurde Anfang Januar eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) nachgewiesen. Mittlerweile hat sich die Infektionserkrankung auch auf andere Regionen in China sowie weitere Länder ausgebreitet, wobei bislang vorrangig asiatische Länder betroffen sind. Inzwischen sind auch Einzelfälle in Europa, unter anderem auch in Deutschland, aufgetreten.

Symptome der Erkrankung

  • Fieber, Husten, Atemnot und ggf. Lungenentzündung.
  • Schwere Verläufe sowie Todesfälle traten bisher überwiegend bei Personen mit Vorerkrankungen auf.

Die weltweite Situation entwickelt sich sehr dynamisch und ist im Augenblick kaum vorhersehbar. Auch ist die Erkrankung noch nicht vollständig wissenschaftlich erforscht.

Aktuelle Hinweise gibt das Robert-Koch-Institut (RKI).

Verhalten im Verdachtsfall

  • Personen, die den Verdacht haben, mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, sollen sich zunächst telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen. Nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen.
  • Hausärztin oder -arzt klärt dann mit dem Gesundheitsamt das weitere Vorgehen ab.
  • Bis zur weiteren Abklärung zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum beschränken.

Info-Telefon des Landesgesundheitsamts

Tel.: 0711 904-39555
werktags von 09:00 - 16:00 Uhr

Informationen für Medizinisches Fachpersonal

  • Zum Umgang mit Verdachtsfällen und Diagnostik:
    www.rki.de/ncov
  • Kontakt zum Gesundheitsamt Bodenseekreis:
    Tel.: 07541 204-5841